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Slot-Test RTP 94 % ELK Studios Pirots 4

Pirots 4 im Test: 79 Spins für zehn Euro, eine Welt gesehen

Die Sammelvögel von ELK Studios fressen sich hier durch drei komplett eigene Welten — mechanisch das Dichteste, was die Serie bisher gebaut hat. Mein Zehner reichte für 79 Spins, eine Bonusrunde und 2,30 € daraus; bei 20 Cent Mindesteinsatz war der Rest Kopfrechnen.

7,2 /10 Bewertung
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Was ELK hier mit dem CollectR anstellt

Die Vögel sammeln. Das ist im Kern die ganze Idee, und ELK Studios baut seit dem ersten Teil daran herum: Die Papageien auf dem Raster fressen benachbarte Symbole auf und schieben sich dabei weiter über die Felder.

Statt Gewinnlinien zählt bei diesem CollectR-System, was so ein Vogel im Bauch hat. Sammelt er genug von einer Sorte, steigt sein Wert, und die Zahl unter dem Symbol klettert mit.

Für mein Budget heißt das übersetzt: Ich schaue nicht auf Walzen, sondern auf Zähler. Ein Spin, der auf den ersten Blick nach nichts aussieht, kann trotzdem drei Sammelpunkte weiterbringen — das ist der Unterschied zu einem gewöhnlichen Cluster-Slot, wo ein Fehlspin einfach ein Fehlspin ist.

Dazu kommen drei Welten mit jeweils eigenen Mechaniken, zwischen denen das Spiel wechselt. Ich fand die Umschaltung anfangs unübersichtlich und habe die ersten zwanzig Runden ehrlich gesagt mehr geguckt als verstanden.

Release war der 24. Juli 2025, und man merkt dem Ding an, dass es die vierte Iteration ist: Hier wurde nichts mehr vorsichtig ausprobiert, hier wurde gestapelt.

Optisch bleibt es beim knalligen Comic-Look der Serie, diesmal mit Weltraum-Anstrich. Läuft auf meinem drei Jahre alten Laptop flüssig, was bei so vielen Animationen keine Selbstverständlichkeit ist.

Die nackten Zahlen, bevor ich Geld anfasse

Bevor ich irgendwas drehe, schreibe ich mir die Eckdaten auf einen Zettel. Bei diesem Titel war der Zettel schnell voll.

Wert Zahl Für mein Budget heißt das
RTP 94 % 6 Cent pro Euro gehen rechnerisch ans Haus
Volatilität hoch lange Durststrecken, seltene Ausreißer
Max-Gewinn 10.000x bei 0,20 € Einsatz genau 2.000 €
Einsatz 0,20 bis 100,00 mein Minimum ist doppelt so hoch wie sonst
Hit Frequency 25 % drei von vier Spins zahlen null
Release 24.07.2025 frisch genug für aktuelle Demo-Daten

Zwei Zeilen stechen raus. Der RTP von 94 % ist auch für ELK-Verhältnisse nicht üppig, und der Mindesteinsatz von 0,20 € zwingt mich aus meinem gewohnten 10-Cent-Raster.

Das ändert meine Rechnung komplett. Zehn Euro geteilt durch zwanzig Cent sind fünfzig Spins — theoretisch, ohne einen einzigen Gewinn.

Die Hit Frequency von 25 % klingt dabei freundlicher, als sie sich anfühlt. Ein Treffer ist bei diesem Sammelsystem oft ein Vogel, der ein Symbol frisst und mir zwei Cent gutschreibt.

Mein Protokoll: zehn Euro, Spin für Spin

Also: 10-Euro-Budget, Mindesteinsatz 0,20 €, Notizblock daneben. Ich habe die Session in der Demo mit exakt denselben Beträgen mitgeschrieben, damit die Zahlen ehrlich bleiben.

  • Spin 1 bis 12: vier Minitreffer zwischen 4 und 16 Cent, sonst nichts. Nach Spin 12: 8,60 € übrig.
  • Spin 23: der erste Moment, in dem ein Vogel wirklich lief — Kette über sieben Symbole, 1,80 € zurück. Kontostand kurz wieder bei 9,40 €.
  • Spin 24 bis 45: zäh. Zwei Gewinne über 20 Cent, der Rest Krümel. Nach Spin 45: 5,10 €.
  • Spin 52: erste Bonusrunde der Session. Ergebnis: 2,30 € — anständig, aber kein Befreiungsschlag.
  • Spin 53 bis 70: siebzehn Spins ohne nennenswerten Ertrag. Nach Spin 70: 2,90 €.
  • Spin 79: da war die Session dann Geschichte. Kontostand null, zweite Bonusrunde nie gesehen.

79 Spins für zehn Euro. Bei einer Volatilität hoch und 20 Cent Grundeinsatz ist das ungefähr das, was die Mathematik hergibt — Luft für Ausreißer hatte ich schlicht nicht.

Zum Vergleich: Bei meinen üblichen 10-Cent-Spins wären das rund 160 Runden gewesen. Der doppelte Mindesteinsatz halbiert hier eben nicht die Spannung, sondern meine Feierabendzeit.

Welche Features ich für 20 Cent tatsächlich gesehen habe

Jetzt der Teil, für den die meisten hier sind. Ich beschreibe nur, was in meiner Session wirklich auf dem Bildschirm war — die feineren Regeldetails der einzelnen Welten habe ich in 79 Spins nicht ansatzweise komplett gesehen.

  • CollectR im Basisspiel: kam ständig, das ist ja der Motor. Vögel fressen benachbarte Symbole, ihr Zähler steigt, und wenn genug zusammenkommt, wird das Symbol aufgewertet. Mein bestes Basisspiel-Ergebnis waren besagte 1,80 € aus Spin 23.
  • Symbol-Upgrades: die sichtbarste Belohnung für Geduld. Ein niedriges Symbol klettert eine Stufe hoch, und plötzlich zahlt dieselbe Kette spürbar mehr.
  • Freispiele: einmal in 79 Spins, bei Spin 52. Ausgelöst über die Sammelmechanik, nicht über klassische Scatter im Sinne von «drei Bücher landen» — genau das macht den Auslöser schwer vorhersehbar.
  • Die drei Welten mit eigenen Mechaniken: ich habe in der Bonusrunde exakt eine davon gesehen. Die anderen beiden kenne ich nur aus fremden Videos.
  • Retrigger: hatte ich nicht. Ob und wie oft das geht, konnte ich in dieser kurzen Session nicht sauber nachvollziehen.

Das ist der ehrliche Kern: Ein Titel, der drei Welten anbietet, zeigt mir für zehn Euro eine.

Positiv fand ich trotzdem, dass die Freispiele nicht als reines Alibi-Feature durchlaufen. 2,30 € aus einer Runde bei 20 Cent Einsatz sind gut das Elffache — kein Feuerwerk, aber ein sauberer Sprung.

Wer diese Sammel-Logik mag, bekommt hier die bisher dichteste Version davon.

94 Prozent und 20 Cent — da klemmt es

Ein RTP von 94 % ist der Punkt, an dem ich bei diesem Titel zögere. Sechs Cent Hausvorteil pro eingesetztem Euro klingen abstrakt, aber über 79 Spins à 20 Cent sind das rechnerisch rund 95 Cent, die von vornherein weg sind — und das ist nur der Erwartungswert, nicht mein tatsächlicher Verlust.

Der Mindesteinsatz 0,20 € verschärft das. Bei einem Slot mit 96,5 % und 10-Cent-Spins kaufe ich mir für zehn Euro viermal so viele Versuche, das Feature zu sehen.

Und dann der beworbene Max-Gewinn 10.000x. Bei meinem Einsatz sind das 2.000 Euro — eine schöne Zahl, die ich in dieser Sitzung nicht mal am Horizont hatte.

Ich sage nicht, dass die Zahl gelogen ist. Ich sage nur: Sie beschreibt einen Zustand, den ein Zehn-Euro-Spieler mit realistischer Wahrscheinlichkeit nie sieht, und das gehört neben die Werbung geschrieben.

Wer bei sowas nachrechnet, plant besser mit zwanzig Euro oder gar nicht. Zehn reichen hier für eine Beobachtung, nicht für eine Session.

Wem ich das Ding mit gutem Gewissen zeige

Es gibt einen Spielertyp, dem dieser Titel wirklich liegt, und ich gehöre nur halb dazu.

Wer die Sammel-Slots von ELK Studios schon aus den Vorgängern kennt und Spaß daran hat, Zähler zu beobachten statt Walzen, bekommt hier die ausgebauteste Version. Das Ding belohnt Leute, die gern verstehen wollen, warum ein Spin funktioniert hat.

Wer dagegen den schnellen Adrenalinschub sucht, ist falsch. Die Runden dauern länger als bei einem simplen Fruchtslot, weil die Vögel erst über das Raster wandern müssen.

Beim Einsatz würde ich ehrlich sein: Mit 0,20 € Mindesteinsatz und hoher Volatilität braucht man mindestens zwanzig, besser dreißig Euro, um überhaupt in den Bereich zu kommen, in dem sich die Mathematik entfalten kann. Zehn Euro reichen für einen Blick, nicht für ein Urteil.

Realistische Sessionlänge bei zwanzig Euro: irgendwo zwischen 100 und 160 Spins, je nachdem, ob die erste Bonusrunde früh oder spät kommt. Das sind bei diesem Tempo gut vierzig Minuten.

Was ich klar auf der Habenseite verbuche: das Tempo-Gefühl im Basisspiel. Selbst wenn nichts Großes passiert, bewegt sich etwas — ein Vogel frisst, ein Zähler klettert, ein Symbol wird aufgewertet. Das ist deutlich weniger frustrierend als achtzig Leerspins bei einem klassischen Linienslot, wo einfach gar nichts kommt.

Und wer gern zwischen Sessions vergleicht, hat hier reichlich zu protokollieren. Ich habe in achtzig Spins mehr Notizen gemacht als bei manchem Titel in dreihundert.

Für meine WG-Kasse bleibt es trotzdem ein Gelegenheitsslot.

Kurzbilanz aus der WG-Kasse

  • Mechanisch das Klügste, was ich dieses Jahr gedreht habe — Sammelzähler statt Gewinnlinien, und das trägt.
  • 94 % RTP plus 20 Cent Minimum: mein Zehner war nach 79 Spins durch, ohne dass ich zwei der drei Welten je gesehen hätte.
  • Wertung 7,2 von 10 — starke Idee, unfreundliche Mathematik für kleine Budgets.
  • Wenn du unter zwanzig Euro einplanst, lass es lieber bei der Demo und spar dir den Frust.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist der RTP von Pirots 4?

Der RTP liegt bei 94 %, also rund sechs Cent Hausvorteil pro eingesetztem Euro. Für kleine Budgets ist das der unangenehmste Wert im ganzen Datenblatt.

Was ist der maximale Gewinn bei Pirots 4?

Der Max-Gewinn liegt bei 10.000x — bei meinem Mindesteinsatz von 0,20 € sind das 2.000 €. Eine schöne Zahl, die ich in 79 Spins nicht mal am Horizont hatte.

Wie löst man die Freispiele in Pirots 4 aus?

Die Freispiele kommen über die CollectR-Sammelmechanik zustande, nicht über klassische drei Scatter auf den Walzen. Bei mir kam genau eine Runde, bei Spin 52, und sie brachte 2,30 € zurück.

Wie viel Budget braucht man für Pirots 4?

Mit zehn Euro und 0,20 € Mindesteinsatz war bei mir nach 79 Spins Schluss — das reicht für einen Blick, nicht für eine Session. Realistisch würde ich zwanzig bis dreißig Euro einplanen oder es bei der Demo belassen.

Sieht man bei Pirots 4 alle drei Welten?

In meiner Session habe ich genau eine der drei Welten mit eigenen Mechaniken zu Gesicht bekommen. Die anderen beiden kenne ich nur aus fremden Videos — dafür hätte mein Budget deutlich länger halten müssen.